Der ehemalige Bonner Vorortverein, der mit Mülheim fusionierte, hat mit seinem Vorsitzenden und Manager Uli Albrecht nach mehreren erfolglosen Versuchen 2004 endlich das große Ziel erreicht und den 1. Herrentitel für die Spielgemeinschaft CW Bonn/Mülheim geholt. Mit seiner Stammbesetzung David Palmer, Simon Frenz, Oliver Pettke und Oliver Post gewann er am 22. Mai im schwäbischen Gerlingen gegen den alten Rivalen aus Paderborn das Finale. Prominente Abgänge sind in dieser Saison die Profis Lee Beachill und James Willstrop. Angesichts der dicken Spielerdecke dürfte dies leicht zu verschmerzen sein und auch 2005 ist mit dem amtierenden Meister zu rechnen. Allerdings sind zwei der Leistungsträger (Frenz und Pettke) mittlerweile außerhalb des Courts stark eingespannt, so dass man auf die Saison gespannt sein darf. Größte Erfolge des Clubs außerdem waren bisher neben der Vizemeisterschaft 2002 und 2003 sowie dem Erreichen der Play-Offs 2001, 1998 der Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord und der sofortige Durchmarsch in der Saison 1999/2000 in die 1. Bundesliga.

Groß war der Jubel am denkwürdigen 22. Mai 2004 nach dem ersten Gewinn der Deutschen Mannschafts Meisterschaft der Herren für CW Bonn/
Müheim bei Teammanager Uli Albrecht (rechts) und seinem gesamten Team.
Tipp von Uli Albrecht:
Natürlich heißt unser oberstes Ziel, den Titel zu verteidigen. Der große Gegner wird wie immer Paderborn sein, aber sehr stark sind Koblenz, Wiesental und auch Marburg einzuschätzen.
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Vereins-Adresse |
Bundesliga-Manager |
Center-Adresse |
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CW Bonn/Mülheim/U.Albrecht |
Uli Albrecht |
Sport Treff |
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Rosenaustr. 10 |
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Hardenbergstr. 71 |
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53639 Königswinter |
53639 Königswinter |
45472 Mülheim |
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Off.Fax-Nr:02244/912966 |
Tel.p:02244/912963 |
Tel:0208/436011 |
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Tel.d:0228/2619210 |
Fax:0208/436012 |
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Tel.m.:0171/2197115 |
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Fax:02244/912966 |
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Spielerporträts:
David Palmer
Geboren 28. 6. 1976, Australier, kommt aus New South Wales, tauchte 1994 erstmals in der Weltrangliste auf Position 199 auf. Drei Jahre später war er unter den Top 50. Im Jahr 2000 ist Palmer das erste Mal unter den besten Zehn zu finden, 2001 hat er sein großes Ziel erreicht und steht vier Monate an der Spitze der Weltrangliste. Leider konnte er den Platz auf Dauer nicht halten, ist jetzt auf Platz 4. Er spielt bereits die vierte Saison für die Court Wieseler, kam vom Paderborner SC. Seine größten sportlichen Erfolge bisher waren 2001 und 2003 der Gewinn der British Open und 2002 der Sieg bei den World Open. Mittlerweile hat er 14 Titel in seiner Karriere errungen.
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Erfolge: |
1999 2. Platz Finnish Open
1999 2. Platz Tips de Clermont-Ferand Open
1999 Sieger Mega Italia Open
2000 Halbfinale Fitzwilliam Irish Open
2000 Viertelfinale Al Ahram International
2001 Finale PSA Masters Ägypten
2001 Finale Irish Open
2001 Sieger British Open
2001 Finale Super Series Finals England
2001 Sieger Hongkong Open
2001 Finale Qatar Classic
2002 Halbfinale Pakistan Open
2002 Halbfinale PSA Masters
2002 Sieger World Open
2003 Sieger British Open
2004 Finale Bermuda Open
2004 Finale Quatar Masters |

John White
Geboren 15. 6. 1973, Ex-Australier, geboren und aufgewachsen in Queensland, Squashprofi, wohnt mit Frau und zwei Kindern in Nottingham (England), dritte Saison bei CW Bonn/Mülheim, kam vom Lokalrivalen Pennenfeld, war davor beim Squash Hof 5-Linden, Weltrangliste Nr. 7. Wechselte die Staatsbürgerschaft und spielt jetzt für die schottische Nationalmannschaft. White hat inzwischen sieben Turniere gewonnen.
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Erfolge: |
1996 2. Platz Western Australian Open
1997 Sieger Italian Circuit
1998 Sieger Flanders Open Esso Squash
1999 Halbfinale Libertel Squash Open
2000 Halbfinale Greenwich Open
2000 Viertelfinale Tournament of Champions
2001 Finale Greenwich Open
2001 Sieger Flanders Open, Antwerpen
2001 Halbfinale British Open
2002 Halbfinale Tournament of Champions
2002 Finale British Open
2002 Finale World Open
2003 Sieger Qatar Classic
2003 Sieger English Open
2004 Finale Tournament of Champions |

Omar el Borolossy
Geboren 11. 10. 1975, Ägypter, erfolgreicher ehemaliger Jugendnationalspieler fünfte Saison bei den Bonnern, Weltrangliste Nr. 14. Er hat mittlerweile zwölf Titel in seiner Karriere gesammelt.
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Erfolge: |
1997 Sieger Greenwich Open
1997 Sieger Luxemburg Open
1998 2. Platz Singapore Pool Open
1999 Sieger Finnish Open
2000 Sieger Heliopolis Open
2000 Sieger Jamaica Open
2001 Viertelfinale Greenwich Open
2001 Viertelfinale Al Ahram Masters Ägypten
2002 Sieger Maadi Squash Open
2002 Finale Pakistan Squash Circuit
2003 Sieger Ali ben Ali Open
2004 Sieger German Open |
Olli Tuominen
Geboren 15. 4. 1979, Finne, Nationalspieler, vierte Saison beim Vizemeister, kam vom Zweitligisten 1. SC Diepholz, Weltrangliste Nr. 25. Beste Weltranglistenplatzierung Nr. 17 im Jahr 2002.
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Erfolge: |
1997 Airgas Philadelphia Open
1998 Sieger Lakeshore Classic
1999 Sieger Versilia Open
1999 Sieger IV Parada Mundial Open
1999 Sieger 21. Grashopper Cup, Zürich
2000 Achtelfinale Heliopolis Open
2001 Sieger Apawamis Open USA
2001 Finale Pittsburgh Open USA
2002 Finale Catella Swedisch Open
2003 Halbfinale Apawamis Open |
Simon Frenz
Geboren 11. 12. 1970. Der gebürtige Kieler, der 1978 erstmals mit Squash in Berührung kam, hatte nach Verletzungen 1996, bewiesen, dass er wieder mit den Besten der Welt mithalten kann. Sein größter Triumph 1997 war der 2. Deutsche Meistertitel. Er besiegelte damit das Ende der Ära Hansi Wiens im deutschen Squash. Ein weiterer Triumph war 1998 der vierte Meistertitel mit den Boastars Kiel. Größtes Pech 1998: Verletzungsbedingtes Ausscheiden bei den Deutschen Einzelmeisterschaften in Homburg/Saar. Hielt sich jedoch 1999 schadlos als er den Titel in Oldenburg souverän holte. Im Jahr 2000 verlor er im Finale der Deutschen gegen Oliver Kowalski, das Jahr darauf gegen Lars Harms. Auch im Jahr 2002 war ihm das Glück nicht hold. Wieder verlor er im Finale. Dieses Mal gegen Hansi Wiens. Der Kieler wechselte 1998/99 nach Hamburg, spielte dann zwei Jahre beim OSC Ingolstadt. Der Nationalspieler holte mit dem OSC seinen 5. und 6. Mannschaftsmeistertitel, 2004 mit dem CW Bonn/Mülheim seinen 7. Titel – eine einmalige Leistung, die so schnell kaum getoppt werden dürfte. Mit Court-Wiesel Bonn/Mülheim will er nun den Titel verteidigen. Es wäre seine 8. Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Frenz ist neben Hansi Wiens der erfolgreichste Deutsche Squashspieler.
Erfolge: Deutscher Jugendmeister U 14 und U 16
1994, 1997, 1999Deutscher Einzelmeister
1991-93, 1998 Deutscher Mannschaftsmeister mit den Boastars
2000, 2001Deutscher Mannschaftsmeister mit dem OSC Ingolstadt
1996 Achtelfinale Weltmeisterschaft
1997 Sieger Lille Open
2002, 2003 Deutscher Mannschaftsvizemeister mit CW Bonn/Mülheim
2004 Mannschaftsmeister mit CW Bonn/Mülheim
Hobbys: Musik, Lesen, Kochen und guten Wein

Oliver Pettke
Geboren 30. 4. 1975, wohnt in Oberhausen, Deutsche Rangliste Nr. 35, vierte Saison in Bonn, kam vom Squash Hof 5-Linden, spielte davor beim SC Monopol Frankfurt und den Hot Socks Essen-Mülheim, gehörte zu den Säulen in der Nationalmannschaft, feierte mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2000 seinen bislang größten Triumph. 2003 war er noch einmal nahe dran und ereichte das Finale gegen Lars Harms. Ein Mann-schaftsmeistertitel fehlte ihm bis zu diesem Jahr noch in der Sammlung. Er ist inzwischen verheiratet und Vater geworden sowie als Manager des Mülheimer Sport-Treffpunktes auch beruflich stark gefordert.
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Erfolge: |
1991 Deutscher Vizemeister U 16
1993 Deutscher Meister U 19
1994 Vize-Europameister U 19
1995 Achtelfinale Deutsche Meisterschaft
1996 4. Platz bei der Team-Europameisterschaft
1997 und 1999 Deutscher Vizemeister im Einzel
2000 Deutscher Einzelmeister
2003 Deutscher Vize-Einzelmeister
2002, 2003 Deutscher Mannschaftsvizemeister
2004 Mannschaftsmeister mit CW Bonn/Mülheim |
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Beruf: |
Manager Mülheimer Sport-Treffpunkt |
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Hobbys: |
Fußball, Tennis, Badminton |

Oliver Post
Geboren 5. 12. 1980, vierte Saison bei CW Bonn/Mülheim, kam vom 1. SC Bonn-Pennenfeld, davor vom SC Colonia Köln, Deutsche Rangliste Nr. 43, war Mitglied der Jugendnationalmannschaft, wurde vom Bundestrainer in die Nationalmannschaft integriert, hat aber den Durchbruch zum Stammspieler bislang noch nicht geschafft.
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Erfolge: |
1998 3. Platz bei den DJEM U 19
1998 9. Platz bei der Junioren-Team-Weltmeisterschaft
1999 Nordrhein-Westfälischer Jugendmeister U 19
1999 2. Platz bei den DJEM U 19
2000 5. Platz Team-Europameisterschaft
2001 6. Platz Team-Europameisterschaft
2002 6. Platz Team-Europameisterschaft
2002 3. Platz Berlin Open
2002, 2003 Deutscher Mannschaftsvizemeister
2004 Mannschaftsmeister mit CW Bonn/Mülheim |
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Christian Spindler
Geboren 7. 11. 1969, kommt aus Münster, fünfte Saison dabei, kommt von Bonn-Pennenfeld, davor beim Squash-Hof 5 Linden Hamburg.
Hobbys: Sport, Musik, gutes Essen, Weizenbier trinken